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Eine Insel in der Provence Auf halbem Weg zwischen Marseille und Arles in der Camargue orientiert sich diese über dem Wasser gebaute Stadt mit ihren Kanälen und Brücken in Richtung Süden, zum Mittelmeer mit dem Fischerhafen Carro, zum Dorf La Couronne und zu den Felsbuchten mit feinsandigen Stränden. Eine Besonderheit dieser Stadt sind die drei Stadtviertel, die ursprünglich aus getrennten Dörfern bestanden und im Jahr 1581 ihren Zusammenschluss besiegelt haben: - Die Île, das älteste und typischste Viertel mit seinen Kanälen und dem Miroir aux Oiseaux (dem Vogelspiegel, eine kleine, von Häusern umrahmte Bucht), von dem zahlreiche Maler inspiriert wurden (wie Ziem, Dufy, Picabia, Derain…) oder auch Cineasten (wie Jean Renoir, Gilles Grangier: La Cuisine au Beurre…) und Fotografen. - Das Viertel Bourg de Jonquières, das im Jahr 950 gebaut wurde, mit seinen herrschaftlichen Wohnhäusern, - und schließlich Ferrières, die „Neustadt Ville Neuve“ mit ihrer modernen Architektur (1250). Wenn dieses von Vincent Scotto inspirierte „Provenzalische Venedig“ schon viele zu den Orientalisten, Romantikern oder Fauves gehörenden Maler anlocken konnte, dann wird es auch heute eine starke Anziehungskraft durch sein besonderes Licht auf Sie ausüben.
Tag der regionalen Küche und des Kulturerbes Wegweiser zum kleinen Kulturerbe
| | Les clés du petit Patrimoine | Freitags vom 4. Juli bis zum 29. August 2008
10.15 h: Begrüßung im Office de Tourisme von Martigues
10.30 h: Geführte Besichtigung des Provenzalischen Venedig, im Programm: das malerische Ile-Viertel
12.15 h: Mittagessen „Terroir“, d.h. Menü mit regionalen Produkten, in einem Partner-Restaurant
15.00 h: Besichtigung der Sammlungen im Museum Ziem (2008: hunderter Jahrestag)
16.30 h: Besichtigung des „ Calen“: eine 1908 gebaute Hütte an den Ufern des Caronte-Kanals, letzer Rest eines kunstvollen und archaischen Fischfangs nach Meeräschen. Die Eier dieser „Mulets Poutarguiers“ werden für die Herstellung der Poutargue verwendet, die hier „Kaviar von Martigues“ genannt wird.
17.30 h: Kleine Erfrischung im 'Office de Tourisme und Ende des Programms.
Preis: Je nach Menü 15 bis 25 € s. | | Entdeckungstour zur freien Gestaltung
- Zevisit-Karte: (einfach im Office de Tourisme abholen) Stadtbesichtung mit dem eigenen Handy.
- das alte Stadtviertel: Miroir aux Oiseaux (von Häusern umrahmte Bucht) , Maison en Chapeau de Gendarme (Gebäude mit Gendarmenhut) , Eglise St-Géniès – 1625 erbaut, Eglise de la Madeleine-1670 erbaut…
- Fort de Bouc (Turm aus dem 12. Jahrhundert, umgeben von Befestigungsanlagen aus dem 17. Jahrhundert – Wettbewerb Kulturerbe 2005 „Rubans du Patrimoine 2005“) Besichtigungen nach Anmeldung im Offfice de Tourisme von Martigues.
- das Dorf St Pierre: galloromanisches Oppidum - das Dorf St Julien: galloromanisches Tiefrelief, Ruinen eines hellenisierten gallo-ligurischen Dorfes
- Côte Bleue: der Hafen Port de Carro, das Dorf La Couronne, die Steinbrüche in Baou Tailla, GR51, Zollweg, die romanische Kapelle Sainte-Croix, Felsbuchten, feinsandige Strände, geschützte Meeresgründe (Meerespark der Côte Bleue) … |
| Straße des Know-how | Sie können unsere Handwerker, Künstler und Hersteller besuchen und sich von ihrer Begeisterung an der Arbeit anstecken lassen: Steinzeughersteller, Metallverarbeiter, Holzdrechsler, Poutargue-Hersteller (Kaviar auf pflanzlicher Basis), Muschel- und Käsespezialitäten, Gemüseanbau und Süßwarenherstellung
Genaue Angaben sind im Office de Tourisme erhältlich. |
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